Bundessichtungsturniere der U16

Durchwachsene Ergebnisse bei den Bundessichtungsturnieren der U16 in Duisburg und Düsseldorf: Trotz starker Einzelleistungen, allen voran dem Turniersieg von Jette Bartels, blieb das Team insgesamt unter den Erwartungen. Im anschließenden internationalen Trainingscamp in Köln sammelten die Athlet*innen jedoch wichtige Erfahrungen und setzten neue Impulse für die kommenden Maßnahmen.

Die Bundessichtungsturniere der U16 fanden für die männlichen Athleten in Duisburg und für die weiblichen Athletinnen in Düsseldorf statt. Die Ergebnisse im Überblick: 

Ergebnisse weiblich


Einen herausragenden Erfolg erzielte Jette Bartels vom Braunschweiger JC, die sich in der Gewichtsklasse bis 70 kg souverän den 1. Platz sichern konnte.

Fünfte Plätze gingen an:
Luisa Birkigt (SV Nienhagen, -40 kg)
Micah Paris (OTB, -44 kg)
Mariami Dzidzikashvili (Braunschweiger JC, -70 kg)
Lia Voigt (MTV Isenbüttel, +70 kg)

Siebte Plätze belegten:
Mimi Meißner (SV Nienhagen, -48 kg)
Ronja Rösgen (PSV Hannover, -70 kg)

Die Gesamtleistung des Teams lag deutlich hinter den Erwartungen. Besonders hervorzuheben ist jedoch Mimi Meißner, die sich nach einer frühen Niederlage in der Trostrunde eindrucksvoll zurückkämpfte und insgesamt fünf Kämpfe gewann. Aufgrund des sehr großen und starken Teilnehmerfelds reichte dies dennoch am Ende nur für Platz 7.

Ergebnisse männlich

Von den männlichen Judoka konnte sich trotz vereinzelter Siege keiner in den vorderen Platzierungen behaupten und schieden bereits früh aus dem Wettkampf aus. Lediglich Can Kocaman (TSV Bassum, -43 kg), Jonathan Rathmann (SFV Europa Braunschweig, -55 kg), Lasse Löhner (Braunschweiger JC, -60 kg) und Latifi Dionis (VfL Grasdorf, +73 kg) verpassten mit einem 9. Platz die vorderen Ränge nur knapp.

Gemeinsames Trainingscamp 

Im Anschluss an das Turnier nahmen die Nachwuchs-Athlet*innen am internationalen Trainingscamp in Köln teil. Von Sonntag bis Montag wurden insgesamt vier intensive Trainingseinheiten unter der Leitung von Bundestrainer Juan Cuneo absolviert. Mit rund 160 männlichen und 120 weiblichen Judoka war das ITC stark besetzt: Neben den deutschen Teilnehmenden waren auch kleinere Delegationen aus den Niederlanden, Belgien und Polen vertreten.

Für den NJV lag der Fokus auf der Vorbereitung der kommenden Maßnahmen, darunter der Trainingsaufenthalt in Cietniewo (POL) sowie dem nächsten Bundessichtungsturnier in Erfurt. „Trotz der durchwachsenen Turnierergebnisse bot das Trainingscamp eine wertvolle Gelegenheit zur Weiterentwicklung und internationalen Standortbestimmung“, fasst Landestrainer Hannes Schneider das Ergebnis seiner Athlet*innen zusammen.