Grand Prix China – Gold für Anna-Monta Olek

Als einzige Athletin des NJV ging Anna-Monta Olek beim Grand Prix in China an den Start und kehrte mit der Goldmedaille im Gepäck zurück.

Nachdem die Hannoveranerin beim Grand Slam in Ulaanbaatar noch knapp das Podium verpasst und Rang fünf belegte, gelang ihr nun der Sprung nach ganz oben.

Der Wettkampf begann vielversprechend: Nach einem Freilos setzte sich Olek gegen Gegnerinnen aus Bulgarien, Frankreich und Italien durch und zog souverän ins Halbfinale ein. Dort wartete mit der Brasilianerin Beatriz Freitas eine Athletin von internationalem Topniveau. Doch Olek dominierte die Begegnung von Beginn an. Mit zwei Yuko-Wertungen brachte sie sich früh in Führung und machte in der zweiten Kampfminute den Finaleinzug perfekt.

Damit stand die 23-Jährige erneut in einem Grand Prix Finale. Anders als bei ihrem letzten Endkampf traf sie diesmal jedoch nicht auf ihre deutsche Teamkollegin Alina Böhm, sondern auf die Japanerin Mizuki Sugimura.

Auch im Finale präsentierte sich Olek in bestechender Form. Mit einer frühen Wertung übernahm sie die Kontrolle über den Kampf und stellte einmal mehr ihre technische Klasse unter Beweis. Gleichzeitig zeigte sie große Nervenstärke, indem sie ihren Vorsprung über weite Strecken souverän verteidigte. Zwar gelang Sugimura noch eine kleine Wertung, den Sieg ließ sich die Hannoveranerin jedoch nicht mehr nehmen.

Mit einer starken Turnierleistung krönte Anna-Monta Olek ihren Auftritt in China und sicherte sich verdient die Goldmedaille.

Fotos: IJF/Feliciantonio Emanuele