Judo-Sommerschule Tag 1-2: Gelungener Auftakt der 29. Ausgabe

Montag startete die 29. Judo-Sommerschule des NJV im Sportleistungszentrum Hannover. Insgesamt nehmen über 60 Judoka an der Aktion teil. Das langjährige Organisationsteam der Sommerschule hat auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm geplant.

Tag 1: Montag, 21. Juli

Aus den Socken gehauen: Endlich ging es wieder los. Montag startete die diesjährige Judo-Sommerschule des NJV in Hannover. Wieder einmal hatten sich über 60 aktive Teilnehmende angemeldet, um eine gemeinsame Judowoche zu verbringen. Jüngere und Junggebliebene trafen sich zur Anmeldung in der Akademie des Sports, wo auch die aktuelle Ausgabe des T-Shirts 2025 ausgehändigt wurde.

Wiederholungstäter*innen begrüßten sich erfreut und Neulinge wurden herzlich aufgenommen. Beim ersten Training in der Halle des Bundesleistungszentrums in Hannover übernahm unser Breitensportreferent und Cheforganisator Jens "Wendy" Wendtland die Eröffnung. Anschließend überreichte Prüfungsreferent Dennis Mennenga-Burkhardt die Graduierung zum 4. Dan an Matthias Olthuis und Sebastian Merz. Herzlichen Glückwunsch!

Zum ersten Training lud Bundes- und Landesschulsportreferent Oliver Pietruschke mit dem Thema Kennenlernen. Hierbei wurden unterschiedliche Formen des gemeinsamen koordinativen sich Bewegens mit Partnern zur Kontaktaufnahme genutzt. Das anschließende Judothema "Fußtechniken" begann mit zahlreichen Tandoku-renshu Bewegungen zu Fegetechniken. Unter zu Hilfenahme von bunten und alten Socken hatten bei mehreren Spielen alle Teilnehmenden ihren Spaß. So begann eine vielversprechende Judowoche mit einem motivierenden Einstieg.

Nach dem Abendessen ging es dann in drei Neigungsgruppen auf die Matte. Die Abnahme des Judo Sportabzeichens wurde von Udo Moebus und Dominique Plewe angeboten. Wer Lust auf Randori hatte, konnte unter der Leitung von Nadine Tront trainieren. Die meisten Teilnehmenden fanden sich aber in dem Teil der Halle ein, in dem für die nächste Prüfung trainiert wurde. Nach 1,5 Stunden schweißtreibender Arbeit war der erste Tag auf der Matte geschafft. Abschließend wurde gemeinsam der Abend eingeläutet, um noch bis nach Mitternacht gemeinsam über Judo- oder Nicht-Judo Themen zu debattieren.

Tag 2: Dienstag, 22. Juli

Fegen und Sicheln aber mit Niveau: Der 2. Tag der 29. NJV-Sommerschule startete am Dienstag nach einem ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück mit einer Frühsportrunde bei unserem hauptamtlichen Referenten für Aus- und Fortbildung Nils Bentgerodt. Mit viel Rhythmus, Musik und einzelnen Aufgaben aus dem Judo Sportabzeichen des DJB weckte er die Gehirne und Gelenke der Teilnehmenden.

Die vormittägliche Einheit übernahm unser Lehrreferent Marcus Thom. Nach dem Grund- und Erweiterungsprogramm im Graduierungswesen des DJB in den beiden vorherigen Jahren wurde diese kleine Reihe nun mit dem Danprogramm abgeschlossen. Nach einem kurzen theoretischen Überblick über das Ausbilden und Prüfen in Niedersachsen waren die Teilnehmenden aufgerufen, eigene kurze Videos zu erstellen. Hierbei sollte es immer um die Judotechnik in der Entwicklung von Niveau 1 bis Niveau 3 gehen. 

Nach einer kurzen Mittagspause hatte Nils Bentgerodt gleich noch eine weitere Einheit: Mit dem Thema "Timing bei Fegetechniken" wurde am diesjährigen Schwerpunkt Ashi-waza weitergearbeitet. Auch hier gab es wieder viele Tandoku-renshu und Uchi-komi. Alle Vorübungen wurden letztendlich zu einer spannenden Bewegungskombination zusammengefügt.

Noch vor dem Abendessen ging es wieder in den drei Gruppen Randori, Judo Sportabzeichen und Prüfungsvorbereitung weiter. Die Abendeinheit wurde dann von Matthias Fieber geleitet. Grundlagen des Sichelns wurden trainiert und die Unterschiede der vorbereitenden Bewegungen im Vergleich zu Fegetechniken verdeutlicht. Wer noch Lust hatte ließ den Abend in der Sportsbar ausklingen.

Text: Marcus Thom
Redaktionelle Anpassungen: NJV
Fotos: Udo Möbus