NJV-Nachwuchs bei zentraler DJB-Sichtung in Kienbaum

Acht U15-Nachwuchstalente des NJV stellten sich bei der zentralen DJB-Sichtung in Kienbaum dem nationalen Vergleich. Neben athletischen Tests standen auch judospezifische Wettkampfformen im Fokus. Die Maßnahme lieferte wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung der Athlet*innen mit Blick auf das kommende Bundessichtungsturnier U16 in Erfurt.

Vom 21. bis 24. Mai nahm eine achtköpfige Delegation des Niedersächsischen Judo-Verbandes an der zentralen U15-Sichtung des Deutschen Judo-Bundes (DJB) in Kienbaum teil. Mit vier Jungen und vier Mädchen war Niedersachsen stark vertreten und konnte sich auf nationaler Ebene mit den besten Nachwuchsjudoka Deutschlands messen.

Für den NJV gingen an den Start:

  • Micah Paris (OTB)

  • Martha Wandel (TuS Hermannsburg)

  • Kiara Feil (Crocodiles Osnabrück)

  • Mariami Dzidzikashvili (BJC)

  • Henri Schrader (Victoria Lauenau)

  • Serge Karliyuchuk (PSV Georgsmarienhütte)

  • Lasse Löhner (BJC)

  • Maksim Eichwald (MTV Vorsfelde)

Im Rahmen der Sichtung absolvierten die Athlet*innen verschiedene sportmotorische Tests. Auf dem Programm standen unter anderem Beweglichkeitstests, der Beep-Test, Standweitsprung sowie der Kasten-Bumerang-Lauf.

Im judospezifischen Bereich wurden Technisch-Wettkampfbezogene Kämpfe (TWK) in gewichtsnahen Sechserpools durchgeführt. Dabei beobachteten und dokumentierten die Bundestrainer insbesondere die Fähigkeit der Nachwuchssportler*innen, auch unter hoher Belastung und in Stresssituationen flexibel in verschiedene Richtungen anzugreifen und technische Lösungen umzusetzen.

"Die Sichtung bot den niedersächsischen Talenten eine wertvolle Standortbestimmung auf nationaler Ebene. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für die weitere Entwicklung und die Vorbereitung auf das bevorstehende Bundessichtungsturnier U16 in Erfurt", resümiert Nachwuchscoach Nick Bobrowski.