In der usbekischen Hauptstadt gingen 370 Athlet*innen aus rund 39 Nationen auf die Tatami, um sich in der Humo Arena zu messen. Der Wettkampf bot wieder hochklassigen Judo-Sport auf Weltniveau. Fürs deutsche Team kämpften Sarah Ischt (-48 kg), Friederike Stolze (-63 kg) und Anna Monta Olek (-70 kg) um die Grand Slam Medaillen.
In der Gewichtsklasse bis 78 kg startete Anna Monta Olek. Nach Bronze beim Grand Slam in Paris Anfang Februar stellte Olek erneut ihre Weltklasse unter Beweis und gewann Silber in Taschkent: Mit einem Freilos und zwei Siegen in der Vorrunde zog Olek als Poolsiegerin ins Halbfinale gegen Izumi aus Japan ein. Aus dem Kampf auf Augenhöhe ging in der regulären Kampfzeit keine Siegerin hervor. In der Golden Score Verlängerung ließ Olek von Beginn an nichts anbrennen und gewann den Kampf mit Yuko nach knapp 10 Sekunden. Im Finale unterlag unsere Athletin schließlich gegen die Französin Kaila Issoufi. “Sehr guter Wettkampftag von Anna Monta. Sie ist bis ins Finale durchmarschiert und hat auch eine Japanerin besiegt. Die Französin hat uns im Finale überrascht. Sie war heute stärker", resümierte Frauen Bundestrainer Claudiu Pusa.
Sarah Ischt (-48 kg) und Friederike Stolze (-63 kg), die beide ebenfalls beim Grand Slam in Paris an den Start gingen, standen in der Vorrunde starken Gegnerinnen gegenüber und konnten sich leider für die Hauptrunde qualifizieren.
Alle Wettkampflisten und -videos sind unter JudoTV einsehbar. Der nächste Grand Slam steht vom 20. bis 22. März in Tiflis (Georgien) an. Für den NJV am Start sind: Sarah Ischt, Laila Göbel, Friederike Stolze, Nicolas Kunze und Tim Gramkow.
Foto: Tamara Kulumbegashvili (IJF)