Trotz hochsommerlicher Temperaturen um die 30 Grad schonten sich die Athlet*innen am Bundesstützpunkt (BSP) Hannover am Dienstag nicht: Unsere niedersächsischen Judoka absolvierten gemeinsam mit Athlet*innen aus den Bundesstützpunkten Köln und München eine intensive Trainingseinheit. Der Austausch mit den anderen Stützpunkten ist fester Bestandteil der Trainingsplanung – und ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung im deutschen Judo.
Diese enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglicht es den Athletinnen und Athleten, sich regelmäßig mit den besten Judoka Deutschlands zu messen – nicht nur auf der Wettkampfmatte, sondern auch im täglichen Training. Gleichzeitig wächst durch diese Kooperation das Wir-Gefühl über die Stützpunktgrenzen hinaus: Ein starkes Team, das den deutschen Judosport gemeinsam voranbringt.
Eine besondere Bereicherung waren diesmal auch die Sportsoldaten, die aktuell einen Lehrgang in der Kaserne in Hannover absolvieren und mit ihrer Erfahrung sowie starkem Judo auf der Matte überzeugten. Mit dabei waren unter anderem die Nationalkaderathleten Kilian Kappelmeier, Fabian Kansy, George und Daniel Udsilauri.
Auch Judoka aus Hessen, Bremen, Magdeburg und Braunschweig nutzten die Gelegenheit, sich im Kreise der nationalen Spitze auf die kommenden Wettkämpfe vorzubereiten.
Und diese stehen schon bald an: In der kommenden Woche starten unsere Studierenden bei den European Universities Combat Championships in Warschau (Polen). Eine Woche darauf starten die Kadetten unter anderem mit NJV-Athletin Emily Plich (-48kg, Vfl Grasdorf) bei den Weltmeisterschaften in Sofia (Bulgarien). Für die Junioren und Senioren geht es dann im September mit den nächsten European Cups und European Opens weiter.
Gleich zwei Tage nach dem Heimvorteil beim Stützpunkttraining, reiste eine Gruppe von NJV-Judokas an den Stützpunkt Potsdam weiter. Auch bei diesem Training stand die Kooperation der Stützpunkte und harte Randoris unter den besten Bedingungen im Vordergrund. Athlet*innen der Stützpunkte Berlin und Leipzig waren ebenfalls vor Ort.