Tag 5: Freitag, 25. Juli
Am vorletzten Morgen war für alle Sportabzeichenfans der letzte Termin bei Nils. Die Abnahme von Kraftausdauer und Judofitness standen an. Alle Anwesenden konnten in ihrem Ermessen die Anstrengung dosieren und so war es möglich, dass auch alle diese beiden weiteren Teile für sich "abhaken" konnten. Dank an Nique, Udo und Nils für diese tolle Vorbereitung.
Olympisch wurde es nach einer kurzen Pause. Udo Quellmalz, U21-Bundestrainer, der seit 2025 am Standort Hannover stationiert ist, nahm sich an diesem Vormittag die Zeit, der Gruppe Tipps für den Bodenkampf zu geben. Eine anfängliche Videopräsentation nahm die Teilnehmenden mit in die 90er Jahre und die Erfolge von Udo auf Weltmeisterschaften und bei den Olympischen Spielen. Die Bodensituation Bank / Bauchlage wurde vom Rücken her mit Umdrehern, Haltegriffen, Würgern und Hebeln vielseitig gestaltet. Viele kleine Details und Geschichten spickten Udos Einheit. Nach dem Training wollten die meisten noch ein Erinnerungsfoto mit dem Olympiasieger von 1996 und das OrgaTeam versuchte bereits Udo für unsere Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr zu gewinnen. Schließlich wäre 2026 nicht nur sein Sieg 30 Jahre her sondern auch die erste der dann 30 Sommerschulen im 30. Jahr. Wenn das keine guten Vorzeichen sind.
Zur nachmittäglichen Einheit Katame no kata reiste extra Dirk Suhling, der Leiter des Katastützpunktes Ritterhude an. Sympatisch, detail- und kenntnisreich führte er durch die Einheit mit dem Schwerpunkt jeweils zwei Techniken jeder Gruppe zu vermitteln.
Nach einer kurzen Pause ging es sofort weiter mit dem designierten Prüfungsreferenten in Lüneburg/Stade Torsten Lattermann. Dieser hatte sich nach all den wettkampfrelevanten Einheiten der Woche etwas "Verbotenes" vorgenommen: Beingreifer. Waren diese früher auch noch im Wettkampf erlaubt, finden sie sich nun erst zu den Prüfungen zum 2. und 3. Dan. Da dieses Thema also fast schon in Vergessenheit zu geraten droht, setzte er mit Kibisu gaeshi, Morote gari und Co ein Zeichen dagegen.
Freitag Abend fanden die Abschlussprüfungen im Kyu- und Danbereich unter veränderten Bedingungen statt. Viele hatten im Laufe der Woche bereits Module bestanden, so dass nun unser Graduierungsreferent Dennis Mennenga Burkhardt zu einem abschließenden freien, begleiteten Training aufrief, in dessen Rahmen die letzten möglichen Module abgelegt werden konnten. Dank an das weitere Team Prüfung: Kim, Matze, Seb, Yousef, Carsten, Wendy und Macce.
Nach der Mattenarbeit kam der Abschlussabend. Ein Geburtstagskind wurde geehrt. Wiederholungstäterinnen und -täter bekamen ihre Urkunden für die Teilnahme an einer Judo-Sommerschule: Kira Kreuzhermes war zum zehnten Mal dabei, unser Jens "Wendy" Wendtland bereits zum 20. Mal. Judosportabzeichen wurden siebenmal in Bronze, viermal in Silber und sechsmal in Gold überreicht. Modulprüfungsbescheinigungen wurden ausgehändigt und folgende Prüflinge konnten ihre Prüfungen bestehen oder abschließen:
- 1. Dan: Thomas Henke und Jannes Kmoch
- 2. Dan: Johannes Koschel und Oliver Macke
- 3. Dan: Johannes Knollmann.
Natürlich durfte auch der Dank an das ganze OrgaTeam nicht fehlen. Eine Einladung für 2026 und die 30. Ausgabe der Judo-Sommerschule wurde dann auch ausgesprochen für den 13. bis 18. Juli 2026. Zum Dank an das Küchen- und Sportsbar-Team wurde noch ein TShirt aus der Kollektion mit den Unterschriften aller versehen und überreicht.
Tag 6: Samstag, 26. Juli
Der letzte Sommerschulmorgen gestaltete sich etwas ruhiger. Nach dem Frühstück mussten alle Zimmer geräumt sein. Eine Abschlusseinheit zum Thema Selbstverteidigung in Kyu- und Danprüfungen beim Mitglied im Kompetenzteam Selbstverteidigung Thomas Wulf rundete die Woche mit möglichst allen Facetten des Judosports ab. Zur Erwärmung wurden Pizzen (gefaltete Judojacken) "ausgeliefert". Diese wurden im Folgenden zu Pratzen für Schläge und Tritte umfunktioniert.
Nach dem letzten Abgrüßen hieß es Abschiednehmen. Die letzten Getränke und Fundsachen wurden aus dem Dojo geräumt und viele beteuerten, selbstverständlich nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Die lange Wartezeit wird sicher bald durch das Fotobuch von Udo und Marcus verkürzt. Auch findet bereits eine Aufbereitung der letzten 30 Jahre statt. Bleiben wir also neugierig.
Bis nächstes Jahr, wieder in Hannover,
Euer JuSoSchuOrgaTeam 25
Text: Marcus Thom
Redaktionelle Anpassungen: NJV
Fotos: Udo Möbus