NJV-Piraten-Zeltlager Tag 1-2: Vom Anlegen und der ersten Schatzsuche

Das Judo-Abenteuer-Zeltlager steht 2025 unter dem Motto "Piraten". Also: Ahoi an alle Judo-Kinder - hier kommt die erste Flachenpost mit Berichten der ersten Tage.

Donnerstag, 31. Juli, Tag 1: Anlegen

Heute weht eine fremde Flagge über Fürstenau: weißer Totenkopf auf schwarzem Hintergrund - es ist die Jolly Roger! Anker einholen, Segel setzen, Judogis an und dann rauf auf die Tatami: hier kommen die Judoka. Herzlich Willkommen zum NJV-Judo Zeltlager 2025 in Fürstenau! Für mehr als 60 Nachwuchsjudoka aus ganz Niedersachsen, vom Harz bis an die Nordsee, plus Betreuerinnen und Betreuer startet am heutigen Donnerstag endlich das schon lange herbei gesehnte Zeltlager. Auf dem
Programm für die nächsten zehn Tage steht aber nicht nur Judotraining sondern auch Spiel, Spaß und Eintauchen in die Welt der Piraten.

Trotz des wechselhaften Wetters konnten für das Zeltlager alle Segel ohne Probleme gesetzt werden. Gleich beim „Ankerlegen“ der ersten Kinder und Eltern wurden diese von einer wildgewordenen Bande (eher weniger) gruseliger Piraten empfangen. Nachdem alle teilnehmenden Nachwuchsjudoka ihre Zelte aufgebaut und ihre Eltern für die kommenden zehn Tage verabschiedet hatten, konnte das Zeltlager mit einer großen Begrüßungs- und Kennenlernrunde richtig starten.

Anschließend wurde der Zeltplatz in kleinen Gruppen erkundet - das Dojo, der Spielplatz, die Toilette und vor allem die Küche, an der sich anschließend zum Abendessen eingefunden wurde. Nach viel Freizeit, um die „Pirateninsel“ auf eigene Faust auszukundschaften und vielleicht schon neue Freundschaften zu knüpfen, wurde der Abend am ersten gemeinsamen Lagerfeuer ausklingen gelassen, bevor die Seeräuber-Azubis nach einem spannenden Anreisetag (mehr oder weniger)
müde ins Bett fielen.

Die Vorfreude auf die kommenden Tage ist groß, aber was diese wohl bereithalten ist (noch) ein Geheimnis. Es sind vielfältige Aktionen und Ausflüge, für die spannende bevorstehende Zeltlagerzeit geplant. Klar ist: Morgen startet der Tag mit Training. Ich, für meinen Teil, freue mich schon.

Freitag, 1. August, Tag 2: Schatzsuche

Arr! (Piratisch für: „Guten Morgen, ich wünsche euch einen schönen Tag und sonniges Wetter“ wie mir ein Kind heute morgen beim Frühstück erklärte). Während andere Kinder und Jugendliche in den Ferien um diese Uhrzeit wohl noch schlafen, hört
man hier schon laute Musik aus dem Dojo wummern. Der Tag beginnt bei den Piraten nämlich schon um 7:30 Uhr mit piratenstarker Weckmusik, dann gehts schon zum Frühstück und danach zum Training. Training findet in drei Gruppen, die nach Alter, Gewicht und Größe eingeteilt werden, statt. Zusätzlich gibt es Gürtelprüfungstraining und ein freiwilliges Konditionstraining, welches zwar durch das wechselhafte Wetter besonders anstrengend ist, aber trotzdem rege besucht wurde.

Am Nachmittag stand für die kleinen Freibeuter eine echte Piratenaufgabe auf dem Plan: es musste der verlorene Aztekenschatz gefunden werden. Das Problem: die Karte zu dem Schatz wurde zerrissen und dann auch noch verschlüsselt (Oh Mist!). Beim Lösen kniffliger Rätsel und dem Bewältigen verflixter Aufgaben mussten die Nachwuchsjudoka in Gruppen die einzelnen Teile der Karte erbeuten und entschlüsseln. So mussten etwa Flaschenposten aus dem Sandkasten ausgegraben werden, ein Boot durch einen Parcours manövriert oder ein geheimes Schloss geknackt werden. Schwierig war das schon, aber am Ende haben doch alle Gruppen den Aztekenschatz ausfindig gemacht.

Noch völlig verrückt vor Freude über den entdeckten Schatz wurde nach dem Abendessen noch fleißig gespielt und getobt, sodass die Zeit bis zum Lagerfeuer wie ein Flug verging. Mit dem Lagerfeuer und den von den Kleingruppen selbst
vorbereiteten „Lagernews“ endete ein weiterer spaßiger Zeltlagertag.