Großer inklusiver Herbstlehrgang: Tag 4

Am vierten Lehrgangstag standen Technik, Teamgeist und Taktgefühl im Mittelpunkt. In zwei intensiven Judoeinheiten feilten die Teilnehmenden an Kontern wie Tani-otoshi und Tai-otoshi, bevor der Nachmittag mit vielfältigen Angeboten von Yoga über Bogenschießen bis Trommeln aufwartete.

Tag 4 – Mittwoch, 14. Oktober

Auch am vierten Tag starteten die Teilnehmenden mit zwei Judoeinheiten in den Tag. Die erste Einheit, die Kata- oder auch Technik-Gruppe, leitete Renate Wissel mit Sebastian Langner (beide TC Hameln). Auf dem Programm standen Angriff und Verteidigung: Wie kann ein O-goshi verhindert werden? Und wie kann Uke mit einem Konter abschließen? – Die Lösung – Tani-otoshi! 

Auch in der nachfolgenden Shiai-Gruppe, die wettkampforientierter ist und von Noel Aszmonz, Julian Schmedes (beide Rot-Weiß Visbek) und Martin Frey (Sport-Team Lüneburg) geleitet wurde, wurde die Technik aufgegriffen. Hier wurde nochmals weitergeführt und zum Blocken und Kontern noch die nachfolgende Technik für Tori, der Tai-otoshi, eingearbeitet. Nach einigen schweißtreibenden Randori konnten alle Teilnehmenden verdient zum Mittagessen in die Jugendherberge nach Rotenburg zurückkehren. 

Der Mittwoch bot ein buntes Pottpourri an Programmen am Nachmittag: Beim Bogenschießen mit Pascal Bachmann (Judo Eisbären Westerstede) und Hannes Cohen (1. Judo-Verein Langen) kamen die Sportlicheren auf ihre Kosten, wer es entspannender mochte, konnte bei Maren Borm (Braunschweiger JC) und Jens Borm (TuS Bramsche) beim Yoga die Seele baumeln lassen. Geschick und Treffsicherheit konnte beim Wikingerschach unter Beweis gestellt werden, welches Daniel und Renate Wissel (beide TC Hameln) anboten. Abgerundet wurde alles mit einem Trommelworkshop von Naim Jahjic (SG Moordorf), der das Taktgefühl der Teilnehmenden herausforderte. 

Am Abend war die letzte Generalprobe für die Prüflinge gekommen. Alles musste nochmals auf den Punkt vorbereitet werden, ehe ein letztes Mal drüber geschaut wurde. 
Einen Abschluss gab es auch beim Basteln, die letzten Klebereste mussten noch zum Trocknen angebracht werden, damit alles bis zum Abschlussabend trocknen kann.