NJV-Kata-Meisterschaft in Bassen-Oyten

Großer Andrang und starke Leistungen bei der NJV-Kata-Meisterschaft: 26 Paare, darunter sieben mit „special needs“ Hintergrund und 14 Newcomer, zeigten am ersten Mai-Samstag wie Kata inklusiv im NJV gelebt wird: Mit viel Engagement und deutlichem Qualitätszuwachs setzte die Veranstaltung ein starkes Zeichen für Kata im NJV.

Auf der diesjährigen NJV-Kata-Meisterschaft am ersten Samstag im Mai sind 26 Paare gestartet. Die Niedersachsen wurden unterstützt durch Paare aus Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Sachsen. In diesem Jahr starteten sieben Paare mit dem Hintergrund „special needs“ (ID-Judo), was bedeutet, dass diese Paare keineswegs eine Randgruppe sind. Zudem kamen 14 Paare, die zum ersten Mal in dieser Konstellation als Newcomer an einer Landesmeisterschaft teilnahmen. Dies ist dabei der größte Erfolg, dass so viele neu begonnen haben, sich mit der Technik-Erwerbs-Methode Kata auf Wettkampfebene zu befassen. Wie immer waren Halle und Buffet von Michael Harms und seinen Helfern, sowie Antje bestens vorbereitet. Das Niveau der gezeigten Kata zeigte eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Offensichtlich wird hier in den Vereinen akribisch an der Qualität der erfahrenen und an der Motivation neuer Teilnehmer gearbeitet.

Die Newcomer-Pokale (mit der Abbildung eines Lhasa Apso in Messing), gestiftet von Angelika Müller aus Geseke, gingen dieses Jahr an das Paar Vollmer-Behrendt in der Ju-no-kata mit 70,9 Prozent der möglichen Punkte.

Der Vielseitigkeitspokal „Sanmenroppishô“ für denjenigen Teilnehmer, der mit den meisten Kata gestartet ist und darin gesamt die meisten Prozent der möglichen Punkte erzielt hat, ging an Björn Koch von der SG Misburg.

Die beiden Pokale „simply the best“ gingen in diesem Jahr an ein sehr junges Paar aus Freital in Sachsen, die mit der Darstellung der ersten drei Gruppen der Nage-no-kata in der Kategorie U18 beeindruckt haben und damit 75% der möglichen Punktzahl erreichten. Da der Tori Colin Junkuhn zum Zeitpunkt des Wettbewerbs erst 13 und der Uke Emil Kürschner erst 15 Jahre alt sind, werden wir von diesem Paar sicher in der Zukunft noch viele sehr gute Umsetzungen der Nage-no-kata sehen.

Durch die vielen Paare aus anderen Landesverbänden konnten wir bei dieser Meisterschaft bis auf die NNK-U18 alle Kategorien als Wettbewerb durchführen. Dafür geht hiermit herzlicher Dank an die Teilnehmer, die weite Fahrstrecken, Hotelübernachtung und die Begegnung mit fremden Wertungsrichtern in Kauf genommen haben, um unsere Meisterschaft zu bereichern.

Die Einzelergebnisse sind der Tabelle zu entnehmen.

Text: Jutta Milzer