Bei optimalen Bedingungen – einem eigenen Haus, einer Judohalle direkt vor Ort und bestem Wetter – absolvierten die Nachwuchssportler*innen ein abwechslungsreiches Programm.
Während die Vormittage für intensive Technikeinheiten genutzt wurden, standen an den Nachmittagen Strandbesuche, Ausflüge ins Badeland, ein Hochseilgarten oder eine historische Inselrallye an. Das sportliche Pensum blieb dennoch hoch: Nach einem abendlichen Lauf mit Panoramablick folgte eine 90-minütige Randori Einheit.
Einen der sportlichen Höhepunkte bildete das Mannschaftsturnier. Bei der Ermittlung des besten „ChampCamp“-Teams ging es hoch her. Bei spannenden Kämpfen und bester Stimmung brannte die Halle.
Zum Abschluss des Camps stand noch eine besondere Ehrung im Mittelpunkt: Aaron Cherng und Luisa Koblitz wurden mit dem begehrten Nachwuchspferd ausgezeichnet. Damit sind sie ab sofort berechtigt, das traditionelle Abzeichen auf ihrem Judo-Anzug zu tragen.
Nach sechs ereignisreichen Tagen kehrte die Gruppe wohlbehalten zurück. In Emden nahmen die Eltern ihre erschöpften, aber sichtlich begeisterten Kinder an der Fähre in Empfang.
Text: Andrea Goslar
Redaktionelle Anpassungen: NJV
Fotos: Andrea Goslar