Mit fünf Medaillen sind die niedersächsischen Teams von den Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der U15 aus Norderstedt zurückgekehrt. In der weiblichen Konkurrenz sicherte sich Eintracht Hildesheim die Goldmedaille. Dritte Plätze gingen an die KG JC Emden/Judo-Tiger Visbek und den Nordhorner Judo-Club. Im Bereich der männlichen U15 konnten sich die Crocodiles Osnabrück über die Vizemeisterschaft freuen. Die Crocodiles Hildesheim landeten auf dem Bronzerang.
Nach ihrem Titelgewinn auf Landesebene fuhren die Kämpferinnen von Eintracht Hildesheim als Mitfavoriten um den Titel auf Gruppenebene in den Großraum Hamburg – und am Ende des Tages hatten sie mit einem hauchdünnen Vorsprung auch die Nase vorn. Schon im ersten Kampf des Tages – in der U15 w wurde im Poolsystem gekämpft – kam es zum Duell mit dem späteren Vizemeister Bramfelder SV, welches die Eintracht knapp mit 4:3 (37:16) für sich entscheiden konnte. Dabei lässt schon die Unterbewertung sehr enge Kämpfe vermuten. Auch die KG JC Emden/Judo-Tiger Visbek hatte mit einem ebenso knappen Sieg über Octagon Sport Lilienthal einen guten Start in das Turnier. Für sie war es nach dem Start beim Bundesentscheid zum Deutschen Jugendpokal eine weitere Teilnahme bei einem hochklassigen Mannschaftswettkampf. Das spätere niedersächsische Duell zwischen der Kampfgemeinschaft Emden/Visbek und den Hildesheimern endete wie auch eine Qualifikationsebene zuvor mit einem deutlichen Sieg für Hildesheim. Für viele Augen unerwartet konnte die dritte niedersächsische Mannschaft, der Nordhorner Judo-Club, der Universitätsstadt mit einem 4:3-Sieg zwei Punkte „klauen“, mussten sich zuvor jedoch unter anderem Octagon Sport geschlagen geben und landeten schließlich auf einem tollen dritten Platz. Für Eintracht Hildesheim reichte es aufgrund der besseren Kampfstatistik im Vergleich zu den punktgleichen Bramfeldern für die Meisterschaft.
In der männlichen Konkurrenz gelang den Crocodiles Osnabrück mit einem 5:3-Sieg über ein Bremer Team ebenfalls ein guter Einstand in die Meisterschaft. Anschließend musste sich die Mannschaft um Coach Teja Ahlmeyer den Judoka des TH Eilbeck mit 5:3 beugen – dabei kann auch eine Rolle gespielt haben, dass die Osnabrücker nur mit sieben Athleten anreisen konnten und somit in jedem Mannschaftskampf einen Punkt abgeben mussten. Dieses kleine Handicap hielt die Osnabrücker Crocodiles nicht davon ab, den Kampf um den Einzug in das Halbfinale gegen die – aufgrund des Ausgangs der Begegnung bei der Landesmeisterschaft – leicht favorisierten Crocodiles aus Hildesheim nun für sich zu entscheiden. Mussten die Friedensstädter das Finale der LMM noch mit 3:4 verloren geben, gelang ihnen mit einem 5:2 nun die Revanche. Auch wenn das Finale der NDMM – es ging erneut gegen den TH Eilbeck – nicht siegreich bestritten werden konnte, zeigte sich Coach Ahlmeyer angesichts der starken Teamleistung am Ende zufrieden. Neben dem starken Auftreten der niedersächsischen Mannschaften als solche – alle Teams freuten sich über eine Platzierung auf dem Podest – wurden auch immer wieder starke Einzelkämpfer wie der Führende der NJV-Rangliste, Dominik Drexler, hervorgehoben. „Niedersachsen war wieder einmal stark vertreten!“, hörte man auch von Trainern von Mannschaften anderer Landesverbände.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teams und allen Kämpferinnen und Kämpfern viel Erfolg für die nun bevorstehende Einzelsaison!
Bericht: NJV-Medienteam (Christian Jelinsky)
Niedersächsische Teams mit fünf Medaillen bei NDMM U15