Erste EC-Medaille für Mortaza Suha

Neben der Bronzemedaille für den Hannoveraner belegt Finn Luka Reddig (Crocodiles Osnabrück) einen starken fünften Platz beim Europa Cup in Berlin.

Foto: Stephan Steigmann

Foto: Stephan Steigmann

Als eines der letzten Turniere vor den Jahreshöhepunkten der Altersklasse U21 wartet jährlich der Europa Cup im Sportforum Berlin auf die Junior*innen. Kein Wunder, dass sich nicht nur die nationale, sondern auch die internationale Elite am Wochenende auf den Weg in die Hauptstadt gemacht, um sich vor den Europa- und Weltmeisterschaften noch einmal in Szene zu setzen.

Besonders gelungen ist das aus niedersächsischer Sicht den Sportlern Mortaza Suha und Finn Luka Reddig.

Mortaza Suha – in dieser Saison bislang häufig von unglücklichen Kampfentscheidungen geplagt – konnte endlich seine Form unter Beweis stellen. In der Kategorie -100 kg musste sich der Hüne nur seinem deutschen Konkurrenten im Poolfinale geschlagen geben. Gegen weitere Gegner aus Polen und Kasachstan setzte er sich zunächst mit Ippon durch und konnte im kleinen Finale gegen den zweiten Kasachen einen Waza-ari über die Zeit bringen. „Er hat einen guten Griffkampf gemacht, endlich mal festgehalten. Das fanden wir heute durchweg gut“, freut sich Coach Patrick Kuptz über die erste EC-Medaille seines Schützlings.

Auch Finn Luka Reddig fand den Weg in den Bronzekampf des heimischen Europa Cups. In Hohenschönhausen schlug er einen Israeli, einen Aserbaidschaner und einen Ukrainer jeweils vorzeitig und fand sich schließlich im EC-Halbfinale der Gewichtsklasse -73 kg wieder – ebenfalls Premiere für den 18-Jährigen.Dort und im anschließenden kleinen Finale musste er sich gegen den zweiten und dritten Aserbaidschaner geschlagen geben, blickt als bestplatzierter Deutscher aber dennoch auf einen erfolgreichen Wettkampftag zurück.

Im Anschluss geht es für das geamte NJV-Team und Judoka aus knapp 30 Nationen noch im Trainingslager zur Sache.