Das Mannschaftspokalturnier des Bezirks Lüneburg/Stade bot nun zum dritten Mal für Teams eine über den Ligabetrieb hinausgehende Möglichkeit zum gemeinsamen Kräftemessen. Am 21.11.2015 fanden nicht nur Mannschaften aus der lokalen Untergliederung den Weg zum Gastgeber KS Lüneburg, auch weitere Mannschaften aus den übrigen niedersächsischen Bezirken und aus den Landesverbänden Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern waren mit dem Ziel angereist, sich den Bezirkspokal zu sichern.
Nach spannenden und teilweise sehr engen Vorrundenkämpfen standen die Begegnungen für die Hauptrunde fest: Sowohl die Kämpfer der KG Judoka Mecklenburg-Vorpommerns als auch die Kämpfer des Bramfelder SVs überzeugten in der Vorrunde mit einer überragenden 6:0 Siegesserie. Daneben schafften die Kampfgemeinschaft TuS Hermannsburg/Unisport Hannover und der Gastgeber KS Lüneburg mit dem zweiten Platz in ihren Pools den Sprung in das Halbfinale.
In der Vorschlussrunde konnte die NJV-Kampfgemeinschaft die z.T. in der Regionalliga startende Delegation aus dem Nordosten nach sehenswerten Kämpfen mit 4:3 niederringen. Im Finale standen sie dem Bramfelder SV gegenüber, der seine Begegnung gegen die Hausherren mit einer deutlichen Führung für sich entscheiden konnte. Auch wenn das Ergebnis des Endkampfes (7:0) deutlich erscheint, zeigten sich die Hermannsburger und die Unisportler insgesamt sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf.
Die Begegnung um Platz 7 konnten die Kämpfer des SV Hambühren (im Kampf gegen den Budokan Bümmerstede) und um Platz 5 die Kämpfer des TVG Drochtersen (gegen den Braunschweiger JC) für sich entscheiden. Neben dem sportlichen Teil ist das faire Miteinander, die gute und spaßige Stimmung am Mattenrand, die reibungslose Organisation sowie die Integration des Unisports in den Sportverkehr des Verbandes hervorzuheben.
Herzlichen Glückwunsch an den Bramfelder SV, der nach dem FT Neumünster (Schleswig-Holstein) und dem TSV Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern) den Pokal erstmals nach Hamburg geholt hat. Bis zum nächsten Jahr!
Bericht: NJV-Medienteam (Julian Jelinsky)
Fotos: Dörte Bohrs