Pauline Starke holt Bronze beim Grand Slam in Astana

Beim Grand Slam in Astana (KAZ) erkämpfte sich Pauline Starke mit einer beeindruckenden Bodenkür die Bronzemedaille. Auch Teamkollegin Friederike Stolze glänzte bei ihrer zweiten Teilnahme an einem Grand Slam.

IJF / Tamara Kulumbegashvili

Unter den 358 Judoka aus 44 Nationen gingen auch zwei Athletinnen des BSP-Hannover in der kasachischen Hauptstadt Astana beim Grand Slam an den Start: Pauline Starke (-57kg, Judo-Team Hannover) und Friederike Stolze (-63kg, SV Halle).

Starke Leistung im kleinen Finale
Den Anfang machte Pauline Starke am Freitag. In ihrem Auftaktkampf stand sie einer Herausforderung gegenüber. Denn ihre Gegnerin war die Kasachin Dina Mukhanbet, die das heimische Publikum hinter sich hatte. Von der Stimmung ließ sich die 27-Jährige nicht unterkriegen und dominierte mit einem starken Griffkampf die erste Hälfte der Kampfzeit, bis sie ihre Gegnerin mit einem Fußfeger erwischte und den Kampf für sich entschied. Damit stand sie im Poolfinale gegen Irena Zueva aus dem IJF-Team. Schnell ging ihrer Gegnerin mit einem Yuko in Führung. Diesen Vorsprung konnte Pauline Starke trotz starken Aktionen nicht mehr aufholen. In der Trostrunde stellte sie wieder einmal unter Beweis, dass der Bodenkampf ihre Spezialität ist und siegte gegen ihre chinesische Gegnerin. Damit stand Pauline Starke im kleinen Finale, wo sie mit einer beeindruckenden Bodenkür ihre Siegessträhne fortführte und damit Bronze gewann.

Erfolgreicher Auftakt beim Grand Slam
Einen Tag später zeigte ihre Teamkollegin Friederike Stolze, dass sie in ihrer Gewichtsklasse -63 kg eines der neuen Talente im deutschen Judo-Sport ist. Bereits in ihrem ersten Kampf gegen die Indonesierin Syerina zeigte sie ihr Potenzial. Nach knapp 23 Sekunden entschied sie den Auftaktkampf für sich und konnte auch ihre zweite Runde nach einer Aufholjagd gegen Yana Makretskaya vom IJF-Team souverän gewinnen. Spätestens nach diesem Kampf, war jedem bewusst, dass man sie auf dem Zettel haben muss. Mit Kampfgeist und einem ungebrochenen Willen versuchte sie sich gegen ihre nächste Gegnerin, die Mongolin Enkhriilen Lkhagvatogoo durchzusetzen. Doch am Ende kassierte sie wegen Passivität im Golden Score den dritten Shido. Damit zog sie in die Trostrunde ein, in welcher sie sich nach einer Unachtsamkeit im hart umkämpften Griff gegen Polen geschlagen geben musste. Am Ende des Wettkampftages erkämpfte sie sich einen hervorragenden 7. Platz.

Fazit: Mit diesen beiden Leistungen haben die Athletinnen vom OSP Niedersachsen erneut auf sich aufmerksam gemacht und wichtige Punkte für die Weltrangliste gesammelt.