Silberner Abschluss in Chengdu

Bei den FISU World University Games belohnt sich das deutsche Frauenteam mit NJV-Athletin Laila Göbel am letzten Tag mit dem zweiten Platz.

Laila Göbel in Chendu in Action. Foto: FISU

Freude über die Silbermedaille. Foto: FISU

Team Deutschland nach der Kampfentscheidung gegen Japan. Foto: FISU

Während Laila Göbel im Einzelwettbewerb der Gewichtsklasse -57 kg nach einem Auftaktsieg gegen Martin Gallardo aus Spanien, im zweiten Kampf nicht an der Südafrikanerin Donne Breytenbach vorbei kam, fand die Studentin der Polizeiakademie Niedersachsen am Abschlusstag der studentischen Weltspiele wieder zu ihrem Siegeslächeln zurück.

Nach einem historisch guten Abschneiden der Judoka - Gold für Falk Petersilka (-100 kg), Silber für Samira Bock (-70 kg), Bronze für Annika Würfel (-52 kg) und Agatha Schmidt (-63 kg) - fand das deutsche Frauenteam am Abschlusstag den nahezu perfekten Abschluss. Das Quintett gestaltete ihre Vorrundenkämpfe souverän. Gegen die Mannschaften aus der Türkei und Italien standen am Ende zwei ungefährdete 3:0-Siege. Mit Brasilien wartete die erste große Herausforderung im Halbfinale, doch auch hier ließen sich die Deutschen mit einem 3:1-Sieg nicht von ihrer Medaillenjagd abbringen. Erst die Japanerinnen konnten Laila Göbel und Co. ausbremsen und setzten sich in knappen Entscheidungen vom DJB-Team ab.

Trotzdem beflügelt die gewonnene Silbermedaille einmal mehr - gerade vor dem Hintergrund der in zwei Jahren anstehenden Heimspiele, die im Rhein-Ruhr-Gebiet ausgerichtet werden. So sagt auch Mo Belmann, Disziplinchef Judo im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband: "Judo ist fester Bestandteil des Hochschulsports. Das Ergebnis gibt uns einen weiteren Schub für die kommenden FISU World University Games 2025 in Deutschland."