Das Programm war vollgepackt, sodass sich die weite Anreise insbesondere für die sächsische Delegation mit Landestrainer Frederick Jäde und 40 jungen Judoka lohnte. Morgens starteten die Teams mit einem Trainingswettkampf zwischen dem NJV und dem Sächsischen Judo-Verband, in dem eine Auswahl von jeweils 14 Athlet*innen gegeneinander antritt. Nach knappen und spannenden Kämpfen, in denen beide Mannschaften ihre Kämpfer*innen lautstark anfeuerten, stand es am Ende 14:14. Aufgrund eines Aufstellungsfehlers kämpften in der Hinrunde jedoch einige der sächsischen Jungs gegen NJV-Sportler*innen aus der jeweils niedrigeren Gewichtsklasse, weshalb der Sieg am Ende einvernehmlich – und als tolles Beispiel für das Ausleben der Judowerte – an Niedersachsen ging.
Im Anschluss knüpften Nick Bobrowski und Hannes Schneider in zwei weiteren offenen Einheiten mit vielen Randoris an die vorausgegangenen Kämpfe an. Mit unterschiedlichen und neuen Partner*innen gaben die Athlet*innen noch einmal richtig Gas und belohnten sich mit einem erfolgreichen Jahresabschluss. Danach waren sich alle einig: „Das Event schreit nach einer Wiederholung, nächstes Jahr dann mit der Neuauflage in Sachsen!“
Ein großes Dankeschön widmet Initiator Nick Bobrowski nicht nur den fleißigen Teilnehmenden aus den verschiedenen Vereinen und Landesverbänden, sondern auch den Heimtrainer*innen und Helfer*innen, die beim Coachen, Urkunden schreiben und weiteren Aufgaben unterstützten. „Da sind wir wieder ein Stück zusammengerückt und konnten den Austausch zwischen den Betreunden vorantreiben“, so das Fazit nach der letzten Nachwuchskader-Maßnahme des Jahres.