Premiere für die Judosparte des Mellendorfer TV: Insgesamt 50 Teilnehmende aus ganz Niedersachsen reisten am Sonntag, den 29. September nach Mellendorf, um am 1. Integrativen Bodenturnier in der Altersklasse U18, U21 sowie Männer und Frauen gegeneinander anzutreten. Das Besondere hierbei ist, dass ID-Judoka gegen Judoka ohne Beeinträchtigung in gewichtsnahe Pools eingeteilt gegeneinander antreten und die Wirksamkeit ihrer Bodentechniken im Wettkampf erproben zu können.
Spartenleiter Christian Knobloch stand bei der Planung für diese besondere Turnierform stets im engen Kontakt mit NJV-Behindertensportreferent Martin Frey, Bezirkskampfrichterreferent der Judo Region Hannover Kevin Piehl und Jugendreferentin der Region Hannover Ramona Schatz, um wichtige Fragen und Bedenken zu klären und einen fairen sowie reibungslosen Turnierablauf durchzuführen. Denn im ID-Bereich gibt es besondere Wettkampfregeln, z.B dürfen keine Hebel- und Würgetechniken angewendet werden, sodass diese Techniken und auch das Ansetzen der Techniken untersagt und durch die Kampfrichter*innen mit einer Strafe geahndet wurde. Ziel des Turnieres ist es, eine Brücke zwischen der ID-Judowelt und der Judowelt ohne Beeinträchtigung zu schlagen. „Im Vordergrund steht bei diesem Turnier nicht das gegeneinander Kämpfen und Gewinnen, sondern das Miteinander Kämpfen und Lernen“ so Mellendorfer Spartenleiter Christian Knobloch. Auch die Stimmung in der Gislaved-Sporthalle in Mellendorf pflichtet Knoblock an diesem Tag bei: Mit Beifall der Zuschauer*innen und anderen Kämpfer*innen wurde jeder Kämpf beendet und jede*r Kämpfer*in ging stolz und glücklich von der Matte.
Text: Christian Knobloch
Redaktionelle Anpassungen: NJV
1. Integratives Bodenturnier in Mellendorf