Als sich die Trainingshalle des MTV Elze zwischen zwei Einheiten am Montag immer mehr füllte, war klar, dass der Abend etwas Besonderes bereithalten würde. Spätestens als NJV-Ausbildungsleiter Martin von den Benken und Hans-Michael Schulze, der Vereinsvorsitzende des MTV, die Halle betraten, wurde der bis dahin völlig ahnungslosen Annika Hurnaus bewusst, dass es heute wohl um sie gehen würde.
Vor einer Vielzahl von Aktiven, Eltern und Trainerkolleg*innen wurde die Abteilungsleiterin der Elzer Judoka mit Laudationen von Franziska Waldert, Martin von den Benken und Hans-Michael Schulze gewürdigt. Hervorgehoben wurden die tolle Atmosphäre und das familiäre Miteinander, für das der MTV Elze gerade Dank Annika Hurnaus steht. In den zehn Jahren ihrer Leitungstätigkeit erhöhte sich die Mitgliederzahl von knapp 100 auf fast 250 Judosportler*innen – trotz Corona. In der pandemiegeprägten Zeit entpuppte sich die Elzerin als hervorragende Krisenmanagerin. Mit ihrem Team und ungeheurem Zeitaufwand lieferte sie ein Feuerwerk an Alternativangeboten, von dem nicht nur Vereinsmitglieder, sondern auch externe Judoka und andere Interessierte profitierten.
Auch für den NJV war und ist Annika Hurnaus auf vielen Ebenen aktiv. Zehn Jahre lang leitete sie das Judo-Abenteuer-Zeltlager und arbeitete im Finanzausschuss des Verbands mit. Auf Lehrgängen und Versammlungen ist sie regelmäßig als Referentin auf den Matten des Landes unterwegs. Auch in der Arbeitsgruppe zum Schutz vor sexualisierter Gewalt brachte sie sich ein und war über zwei Jahre an der Entwicklung des Präventionskonzepts beteiligt.
Durch ihren unermüdlichen Einsatz habe Annika den Judosport sowohl im Verband, als auch im Verein weit vorangebracht. „In Würdigung hervorragender Verdienste um den Aufbau und die Verbreitung des Judosports in Niedersachsen” verlieh ihr Martin von den Benken im Namen des NJV deshalb den 3. Dan.
Wir gratulieren zu dieser mehr als verdienten Auszeichnung!