Erfolgreicher Auftritt des NJV beim Danish Open in Odense

Beim stark besetzten Danish Open in Odense (21.–24. Februar) überzeugten die Judoka des NJV mit starken Leistungen und kehrten mit einmal Silber und zweimal Bronze zurück.

Ein achtköpfiges Team war unter der Leitung von Trainer Raik Schilbach nach Dänemark gereist, wo im Anschluss an das Turnier ein internationales Trainingscamp stattfand.

In der U21 kämpfte sich Julia Schwarzenberg (-63kg) mit einem Freilos und drei Siegen bis ins Finale vor. Dort musste sie sich erst im Goldenscore mit Yuko der Finnin Elsa Tenhu geschlagen geben und gewann verdient Silber. Teamkollegin Julia Klinkebiel verpasste nach einer Halbfinalniederlage gegen die Finnin sowie einer weiteren Niederlage im Kampf um Bronze das Podest.

Bei den Junioren konnte Benedikt Fest (-60kg) sich im Auftaktkampf nicht durchsetzen, marschierte aber anschließend souverän mit vier Siegen zu Bronze. Fares Hermez gewann die erste Runde, traf dann aber auf den späteren Sieger Albin Forselius (Schweden). In der Trostrunde setzte er sich nochmals gegen einen Niederländer durch, bevor er mit einer starken Leistung ausschied und Platz 7. Belegte.  

Bei den Junioren (-60 kg) zeigte Benedikt Fest nach einer Auftaktniederlage großen Kampfgeist und sicherte sich mit vier souveränen Siegen die Bronzemedaille. Fares Hermez erreichte nach starken Kämpfen einen guten siebten Platz.

Sebastian Wendt setzte sich (Senioren, +100kg) zunächst als Poolsieger durch. Nach einer Halbfinalniederlage durfte er sich ebenfalls über Bronze freuen.

Für Emilie Wagner (Junioren, -70 kg) und Gerrit Noack (Senioren, -81 kg) reichte es trotz engagierter Auftritte nicht für die Endrunde. Auch Finn Ahlemeyer (Junioren, -66 kg) zeigte gute Ansätze, verpasste jedoch den Einzug in die Finalkämpfe.

Beim anschließenden Trainingscamp nutzten alle Starterinnen und Starter sowie Skadi Köster und Musa Löwen die Gelegenheit, weiter an Technik und Taktik zu feilen – ein gelungener Abschluss eines erfolgreichen Wettkampfwochenendes für den NJV.