Die - wie seit Jahrzehnten üblich – kurz vor den Sommerferien in Mellendorf durchgeführte Prüfung scheint im Hinblick auf Modulprüfungen nun der Durchbruch gewesen zu sein. Eine vollständige Prüfung an einem Prüfungstag wird zur Ausnahme. Nur eine von elf Judoka, die sich angemeldet hatten, legte eine komplette Prüfung an diesem Tag ab. Alle anderen hatten sich entweder nur zu einem ersten oder zweiten Modul angemeldet oder vollendeten ihre Prüfung durch Ableisten ihres letzten noch offenen Teilbereiches.
Aufgrund der Erfahrungen, die wir in der letzten Zeit mit den Modulprüfungen gesammelt hatten, war es auch möglich, einen relativ genauen Zeitplan für den gesamten Tag aufzustellen. Mit Hilfe von Jutta Milzer’s Excel-Tabelle konnte jeder Prüfling einigermaßen abschätzen, wann es denn an der Zeit wäre, sich mit den mitgebrachten Partnern aufzuwärmen, um auf die Minute vorbereitet zu sein.
Aufgrund einiger Kommunikationsprobleme im Vorfeld, musste der Plan zwar etwas angepasst werden, aber am Ende lagen nur etwa 15 Minuten zwischen dem vorausberechneten und dem realen Ende der Veranstaltung. Schön wäre es in Zukunft, wenn alle Prüflinge exakt mitteilen würden, welche Module abzulegen sie beabsichtigen.
Der Zeitplan kam bei den Prüflingen genauso gut an, wie die große zusätzliche Matte fürs Vorbereiten und die Cafeteria für die Pausen und Wartezeiten. Auch dafür zeichnete Jutta verantwortlich.
Letztlich ging nur ein einziges Modul schief und musste von den Prüfern Stefan Franke, Jutta Milzer und Wolfram Diester abgelehnt werden. Da zeigte es sich wieder, wie wichtig und sinnvoll die regelmäßige Teilnahme an den von den Bezirksprüfungsreferenten angebotenen Vorbereitungslehrgängen ist, auch, wenn diese keine Pflicht sind.
Einzelne Module zum ersten oder zweiten Dan zeigten: Anke Meineke, Barbara Schrodt, Groher Jürgen, Johannes Knollmann, Nathalie Krammer, Paul Jannik Maurischat, Ralf Lehmann (Braungurt 1980) und Tabea Müller.
Mit der Ableistung der finalen Module vollendeten Wiebke Behrendt und Megan-Emily Balint ihren 1. Dan.
Man kann natürlich auch weiterhin alle Module an einem Tag ablegen, so wie es Leona Klocke sehr erfolgreich für ihren 2. Dan zeigte. Dabei war die mit Uke Nathalie gezeigte Katame no kata von einer solchen Qualität, dass die Prüfer die Empfehlung aussprachen, damit doch im Oktober bei den Internationalen Deutschen Kata-Meisterschaften anzutreten.