NJV in Tokushima: Herbstturnier und ein Treffen mit dem Gouverneur

Am fünften stand das NJV-Team beim traditionellen Tokushima-Herbstturnier der Schulen auf der Matte. Am sechsten Tag traf die Delegation den Gouverneur der Präfektur, den Amtskollegen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies,

Einstimmen auf den Wettkampftag.

Am Wettkampftag trafen die Jugendlichen Trainingspartner der vergangenen Tage wieder.

Beide NJV-Teams werden für ihre Turnierleistungen ausgezeichnet. Kana Ishimaru (rechts, Dolmetscherin und Übersetzerin) unterstützt die Jugendlichen.

Die beiden Teams mit den Landestrainern Hannes Schneider und Nick Bobrowski sowie NJV-Präsident Julian Jelinsky (v.l.n.r.)

Das NJV-Team mit dem Gouverneur der Präfektur Tokushima, Herrn Masazumi Gotoda.

Tag 5: Das Herbstturnier
Am fünften Tag unserer Japan Reise haben wir unseren Tag wie immer mit einem klassisch traditionellem japanischem Frühstück gestartet. Dieser Tag war ein sehr besonderer, weshalb wir uns ein bisschen beeilen mussten. Danach mussten wir uns alle zusammen mit unseren Trainingssachen vor dem Hotel um 7:50 Uhr treffen. Wir sind mit dem Bus zum Naruto General Athletic Parc gefahren, wo wir als NJV zum Herbstturnier der Schulen in der Prefäktur Tokushima eingeladen wurden.

Der NJV ist mit zwei Teams, Team A bestehend aus Jonathan, Artem und Paul, und Team B bestehend aus Henry, Maksim und Dionis, angetreten. Nach einem Warm up begann um 10 Uhr eine "Zeremonie", bei der sich alle Kämpfer aufstellen mussten und der NJV zum Schluss vorgestellt wurde.

Team A hatte insgesamt drei Mannschaftskämpfe: 
Sechzehntelfinale (+-+) | Achtelfinale (+-+) | Viertelfinale (---)

Team B hatte im Gegensatz nur zwei Mannschaftskämpfe:
Achtelfinale (+|-) | Viertelfinale (-+), wo wir aufgrund von Punkten dann verloren haben.

Gegen 14 Uhr ist das Turnier geendet. Obwohl beide Teams verloren haben, haben wir eine Urkunde für das "saubere und starke Performen auf der Matte" bekommen. Danach haben wir in der Halle noch ein kleines Mittagessen bekommen. Nachdem wir fertig gegessen haben, sind wir zu einem Mega Don Quijote, in Japan nennt man ihn nur "Donki", gefahren. Dort hatten wir genug Zeit, um etwas für uns selbst zu kaufen.

Nachdem wir mit unserem Abendessen fertig waren, es gab italienisch, durften wir wieder etwas Freizeit verbringen, jedoch waren viele Läden aufgrund eines Feiertags, welcher an dem Tag stattgefunden hat, geschlossen.

Tag 6: Das Treffen mit dem Gouverneur
Am sechsten Tag unserer Japanreise haben wir das vorletzte Mal ein traditionelles japanisches Frühstück im Hotel gegessen. Gegen 09 Uhr mussten wir uns vor dem Hotel treffen, um dann mit dem Bus zum Gouverneur, Herrn Masazumi Gotoda, zu fahren. Er hat uns zu einem Gespräch eingeladen, was uns sehr geehrt hat.

Um 9:30 Uhr sind wir bei der Verwaltung der Präfektur angekommen. Dort haben sie uns sehr freundlich aufgenommen und uns den Weg hinein gezeigt. Als erstes wurden wir dort in ein Zimmer begleitet, wo uns jemand aus der Tourismus-Abteilung vieles über die Besonderheiten Tokushimas und Japans erzählt hat, ebenfalls haben wir auch ein Gastgeschenk bekommen. Zunächst kam ebenfalls ein Mitarbeiter der Verwaltung und hat uns über die "World Masters Games" informiert.

Im Anschluss wurden wir zu einem anderen Raum hingebracht, wo wir dann den Gouverneur getroffen haben. Dort hat sich der Gouverneur vorgestellt und uns über seine Erlebnise als Gouverneur erzählt. Ebenfalls haben wir ihm unsere Erlebnisse in Tokushima erzählt und wie dankbar wir für diese Erfahrung sind. Das war ein sehr toller Moment für uns. Danach haben wir in der Kantine der Verwaltung Mittagsessen gegessen.

Nachmittags sind wir mit dem Buss zum Berg Bizan gefahren, um uns einen Blick von oben über Tokushima zu verschaffen. Dort sind wir um 15 Uhr mit der Seilbahn runtergefahren. Danach fand auch eine Aufführung des awa odori statt. Das ist ein kultureller Tanz in Tokushima. Während der Show mussten wir den awa odori-Tanz auch tanzen. Dort wurde unser Coach Hannes zum Champion für seine Performance ernannt und hat eine Urkunde bekommen. Zum Schluss sind wir für das Abendessen zu einem Sushi-Restaurant gefahren, um unser letztes gemeinsame Abendessen zu essen.

Text: Dionis Latifi und Artem Gromyk

Diese Maßnahme wird aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen gefördert.