Besonders erfolgreich verlief das Turnier für die Jungen U16. In der Vorrunde setzte sich das Team gegen Bayern und Baden-Württemberg durch und zog als Poolsieger in das Viertelfinale ein. Dort unterlagen die Niedersachsen zunächst Berlin. Über die Trostrunde blieb die Chance auf eine vordere Platzierung jedoch bestehen: Nach einem Sieg gegen Rheinland-Pfalz folgte eine Niederlage gegen Thüringen. Im abschließenden Kampf um Platz fünf traf die Neue Oberschule erneut auf Berlin. Während das Viertelfinale noch deutlich an die Berliner gegangen war, stellte Niedersachsen für die zweite Begegnung taktisch klug um und gestaltete den Kampf wesentlich ausgeglichener. Am Ende musste sich das Team knapp mit 2:3 geschlagen geben und beendete das Bundesfinale auf einem starken sechsten Platz. Damit verbesserte sich die Mannschaft deutlich gegenüber Platz elf im Vorjahr.
Auch die Mädchen U16 sammelten wertvolle Erfahrungen auf Bundesebene: Nach der Vorrunde ging es für das Team in der Trostrunde weiter. Dort konnten die Braunschweigerinnen zwei siegreiche Begegnungen gegen Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein verbuchen. In der Endabrechnung stand – wie bereits im vergangenen Jahr – Platz zwölf.
Mixed-Team verpasst Medaillenkämpfe knapp
Zum Abschluss der Judo-Wettbewerbe stand der Mixed-Team-Wettbewerb auf dem Programm. Dafür wurden aus den zuvor gestarteten Mädchen- und Jungenmannschaften gemeinsame Landesteams gebildet. Insgesamt neun Landesverbände gingen in diesem Wettbewerb an den Start.
Niedersachsen erwischte mit Sachsen direkt zum Auftakt einen besonders anspruchsvollen Gegner. Das sächsische Team sollte sich später den Gesamtsieg im Mixed-Wettbewerb sichern. Nach der Auftaktniederlage gewann Niedersachsen gegen Schleswig-Holstein in der Trostrunde und kämpfte anschließend gegen Brandenburg um den Einzug in die Medaillenränge. In einer engen Begegnung unterlag das Team mit 2:4 und belegte damit Platz fünf.
Mit Platz sechs bei den Jungen, Platz zwölf bei den Mädchen und Platz fünf im Mixed-Team blickt das Gymnasium Neue Oberschule auf drei intensive Wettkampftage in Berlin zurück. Neben den sportlichen Ergebnissen steht bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ traditionell auch das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt – vom Einmarsch der Schulmannschaften bis zu den Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland. Nachwuchs-Coach Hannes Schneider resümiert: "Dass unsere Jungen mit Platz sechs mit den Sportschulen der anderen Landesverbände mithalten konnten, obwohl wir die Gewichtsklassen nicht optimal besetzen konnten, freut mich besonders. Im Mixed-Team war es schön zu sehen, wie wettkampferfahrene Judoka und ambitionierte Teilnehmende aus unserer AG zu einem tollen Team zusammengewachsen sind. Gemeinsam haben sie die Neue Oberschule und Niedersachsen nicht nur sportlich, sondern auch mit ihrer Stimmung hervorragend vertreten."
Bundesfinale aus Sicht der Schüler*innen
Wie haben die Schüler*innen selbst die Tage in Berlin erlebt? Das Team der Neuen Oberschule hat seine Eindrücke, Erlebnisse und persönlichen Highlights in einem eigenen Erfahrungsbericht festgehalten. Hier geht es zum Bericht.