Mit koordinativen Aufgaben und witzigen Spielen sind die Teilnehmenden aus der eigenen Komfort-Zone herausgekommen und haben sich dem Thema Atemi genähert. Anfangs noch verhalten, haben sie sich schon bald unter Freude und Anstrengung intensiv mit Schlägen, Tritten und Stößen auseinandergesetzt und wie man diese ganz Judo-typisch verteidigen kann. Neben vielen Anregungen durch Boris Wexler und Sascha Wachtel konnten die Teilnehmenden individuelle Lösungen für SV-Situationen erarbeiten. Nach einem gemeinsamen Austausch wurden alle Varianten geübt, um sie ggf. in das eigene Repertoire aufzunehmen. Denn sowohl den Referenten als auch den Teilnehmenden ist klar, dass es nicht eine Lösung für jeden gibt. Alle konnten etwas für die eigene Selbstverteidigung mitnehmen.
Neben den Einheiten auf der Matte haben sich die Judoka am Abend gemeinsam dem Thema Gewaltprävention gewidmet, denn Selbstverteidigung ist nur ein Teil des Selbstschutzes. Gemeinsam haben sie sich damit auseinandergesetzt, welche präventiven Maßnahmen im Auto, im eigenen Zuhause oder an anderen Orten getroffen werden können.
Am Sonntag ging es morgens noch einmal auf die Matte, wo die Teilnehmenden mit Begeisterung erfahren haben, dass man mit einer Pool-Nudel nicht nur schwimmen, sondern auch intensiv SV trainieren kann. Trotz einiger Blessuren war das Feedback gut. „Gerne wieder“ - so die abschließenden Worte. Auch im nächsten Jahr soll wieder ein Lehrgang in Rotenburg (Wümme) stattfinden.
Nicht dabei gewesen? Dieses Jahr finden noch zwei SV-Lehrgänge statt. Schaut gerne rein - wir freuen uns auf euch.
16. November: Judo SV III Neues Graduierungssystem (LG129/25)
13. Dezember: Judo SV I Neues Graduierungssystem (LG127/25)
Text: Sascha Wachtel und Boris Wexler
Redaktionelle Anpassungen: NJV
Foto: Sascha Wachtel