Unsere NJV-Gesichter: BFSler Benedikt Hertel

Ob als aktiver Trainer für den TKJ Sarstedt auf der Matte oder seit September in der NJV-Geschäftsstelle – Benedikt Hertel ist vielseitig im Einsatz. Der Sarstedter absolviert seinen Bundesfreiwilligendienst beim NJV und sorgt dort im Büro und in der Jugendarbeit für frischen Wind. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, was ihn an seinem Bundesfreiwilligendienst begeistert und wie er Judo im Alltag lebt.

In unserer Rubrik "NJV-Gesichter" stellen wir euch regelmäßig tolle Persönlichkeiten aus dem Verband vor. Heute an der Reihe: Benedikt Hertel. Seit dem 1. September absolviert er seinen Bundesfreiwilligendienst beim NJV. Dabei ist sein Aufgabengebiet im NJV so vielseitig wie die Sportart selbst – von Büro- und Öffentlichkeitsarbeit bis zur Unterstützung in der Jugendarbeit.

Benedikt, wie und wann bist Du zum Judo gekommen und was hat dich an dem Sport fasziniert?
Meine Geschwister haben alle schon Judo gemacht und vor circa zwölf Jahren bin ich dann mit dazu gekommen. Dabei haben mich schon immer die Physik, die Wurfprinzipien und das Ausnutzen der Energie meines Ukes fasziniert.

Du leitest beim TKJ Sarstedt zwei Trainingsgruppen und euer J-Team – was können wir uns darunter vorstellen?
Ich habe meine Trainertätigkeit mit unseren Jüngsten (5-7 Jahre) damals als Assistent angefangen und leite diese Gruppe heute mit einer weiteren Trainerin. Seit circa einem Jahr trainiere ich mit meinem kleinen Bruder die nächstälteren (bis 10/11 Jahre) und leite unser J-Team, in dem wir Maßnahmen wie z.B. Judo-Safari, Freizeiten, Turniere, etc. in unserem Verein planen. Dabei konnte ich (und werde hoffentlich weiterhin) viel lernen und mich daran weiterentwickeln.

Was ist Dein liebster Judowert?
Judo funktioniert nicht alleine. Fürs Training, den Wettkampf und alles weitere braucht man mindestens einen Uke. Und im besten Fall ist dieser Uke eine Freundin oder ein Freund. Deshalb ist Freundschaft mein liebster und wichtigster Judowert.

Judo ist für mich...
...Zusammenhalt und Respekt voreinander. Und für mich als Trainer ein Ort, um mein Wissen weiterzugeben und selber Neues zu lernen.

Was hat Dich motiviert, den BFD beim NJV zu machen?
Bisher kannte ich den NJV nur als Sportler beziehungsweise Trainer. Da ich mit meinem Studium sowieso ein Jahr warten wollte, hat sich der BFD als Chance geboten, unseren Verband auch von der "anderen" Seite kennenzulernen und schon mal erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Wie sah Dein BFD-Start beim NJV aus?
Zuerst wurde mir das Team und die Arbeit in der Geschäftsstelle vorgestellt. Danach konnte ich Stück für Stück neue Leute/Bereiche, wie zum Beispiel den Vorstand, unser Öffentlichkeitsarbeit-Team, verschiedene Referenten, etc. kennenlernen und besprechen, wie ich mich auch in den unterschiedlichen Bereichen einbringen kann.

Wo sieht man Dich außerhalb der Judomatte?
Ich bewege mich gerne in der Natur. Da findet man mich meistens beim Wandern oder Motorrad fahren. Sonst bin ich viel musikalisch unterwegs, ich singe im Chor und spiele zwei Instrumente. Und wenn der Hunger ruft, stehe ich gerne in der Küche und koche beziehungsweise backe.

Was möchtest Du in deinem BFD-Jahr lernen oder für dich mitnehmen?
Ich möchte tiefere Einblicke in die Arbeit des NJV bekommen und alle Abläufe & Maßnahmen, die ich sonst nur als Athlet und Trainer genutzt habe, verstehen und selber unterstützen sowie mitgestalten.